Münster/ Hamm. Mit einer Sonderausgabe der Unterhaltungsshow „Westfalen weltweit“ haben die Stiftung Westfalen-Initiative und der Verein Westfalen e.V. das Jubiläumsjahr „1.250 Jahre Westfalen“ feierlich abgeschlossen. 60 geladene Gäste, darunter Landesdirektor Dr. Georg Lunemann und Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers, blickten in der Speicherstadt Münster auf ein Jahr zurück, das Westfalen sichtbar gemacht hat.
Die von Martin Quilitz moderierte Showreihe war 2025 in über 20 westfälischen Städten zu sehen und verband Comedy, Musik, Artistik und persönliche Geschichten zu einem Porträt einer Region, deren Wirkung weit über ihre Grenzen hinausreicht. Auf der Bühne standen Entertainer Adam Riese, Artist Martin Mall, Schriftsteller Peter Prange und Komikerin und Wahlwestfälin Lisa Feller.
Buntes westfälisches Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – und ein Aufruf an die westfälische Wirtschaft
Im Interview gewährten die Akteure persönliche Einblicke in westfälische Geschichten: So berichtete Riese, dass die Band Alphaville ihre internationalen Hits in einem Münsteraner Keller aufgenommen hat und das Echo aus dem Hausflur stamme. Prange gab zum Besten, dass ihm die Idee zu „Unsere wunderbaren Jahre“ an einer Supermarktkasse kam – eine Geschichte sechs junger Menschen von der D-Mark-Einführung bis zur Einführung des Euro.
Die Veranstaltungsreihe war Teil des Jubiläumsprogramms der LWL-Kulturstiftung. Gemeinsam hatten Stiftung und Verein im Frühjahr 2025 außerdem Vereine und andere Bürgergruppen, die ebenfalls Westfalen in ihrem Namen tragen, zur Feier des „westfälischen Namenstages“ eingeladen. Schulministerin Dorothee Feller verlieh dort Preise zum Schülerwettbewerb „Unser Westfalen – gestern, heute und morgen“ im Wert von insgesamt 10.000,- €.
Christoph Dammermann, Geschäftsführer der Stiftung, stellte die Resonanz des Formats heraus und verwies auf das gemeinsame Engagement beider Organisationen für die Profilierung Westfalens. Zur Begrüßung hatten die Vorstandsvorsitzenden Dr. Hans Moormann (Stiftung) und Manfred Müller (Westfalen e.V.) zuvor einen Ausblick auf das NRW-Jahr 2026 gegeben. „Streichen Sie sich alle das letzte August-Wochenende im Kalender an, wir wollen Westfalen dort präsentieren, ausdrücklich auch die Wirtschaft Westfalens, die mittelständisch und meistens familiengeführt ist“, sagte Moormann.
Text: Stiftung Westfalen-Initiative.
Fotos: Joachim Busch.





















