Gemeinsame Veranstaltung des Westfalen e. V. und der Universitätsgesellschaft Münster e. V. lockt rund 140 Münster an
Münster/ Hamm. „Ist KI nur ein Hype oder bringt es echten Mehrwert?“ Die Frage begleitete den Westfalen e.V. am Montag durch einen inspirierenden Austausch in der Studiobühne Münster. Gemeinsam mit der Universitätsgesellschaft Münster e.V. hat der Westfalen e.V. beleuchtet, wie Künstliche Intelligenz in unserer Region bereits heute genutzt wird.
Dr. Marie-Theres Thiell, stellvertretende Vorsitzende von Westfalen e.V. brachte es in ihrer Eröffnung auf den Punkt: „KI ist kein abstraktes Laborexperiment mehr, sie ist bereits heute der Motor, der unsere Prozesse antreibt – auch in Westfalen.“
Dies wurde durch die diskutierten Praxisbeispiele deutlich. Von der Versicherungswirtschaft bis hin zur kommunalen Verwaltung: Westfälische Unternehmen und Institutionen setzen KI bereits gezielt ein, um Effizienz zu steigern und die Zukunft aktiv mitzugestalten.
Die Highlights des Programms waren:
📍Impuls: Marcus Loskant, LVM Versicherung, gab spannende Einblicke in die Rolle der KI in der Versicherungswirtschaft.
📍Paneldiskussion: Unter der Moderation von Anne Eckrodt diskutierten:
– Marcus Loskant, LVM Versicherung,
– Dr. Annegret Saxe, Sparkasse Münsterland Ost,
– Prof. Dr. Jan vom Brocke, Universität Münster,
– Dr. Nicolas Apitzsch, Stadt Unna und
– Georg Woditsch, Alexianer GmbH
über reale Erfolgsgeschichten und Hürden bei der Implementierung von KI.
👉 Folgende Botschaften, blieben aus der Runde hängen:
📌 KI ist eine Chance, die nicht gemachten Hausaufgaben der Vergangenheit aufzuarbeiten, da schnell deutlich wird, wo die Daten nicht in Ordnung sind. Es gilt: Schitt in – Schitt out.
📌 Die Digitalisierung ist noch nicht ausgereizt. KI ist eigentlich erst die nächste Stufe.
📌 Immer die Frage stellen: Was wollen wir mit KI lösen und wo ist der Business Case.
📌 Mitarbeitende beklagen oft Überlastung, haben aber gleichzeitig die Angst, dass KI sie ersetzt. Diese Ambivalenz erfordert neue Fähigkeiten von Führungskräften.
📌 KI muss Mehrwert schaffen. Dieser kann darin liegen, dass sie mehr Zeit für Menschlichkeit bei der Arbeit ermöglicht.
📌Es muss in Unternehmen ein sanktionsfreier Widerspruch zu den Ergebnissen einer KI möglich sein, was eine Vertrauenskultur voraussetzt.
👉 Das wichtigste Learning des Abends:
KI kann vieles – sie kann Prozesse optimieren und Daten neu bewerten. Aber eines kann sie (noch) nicht: den persönlichen Kontakt und den leidenschaftlichen Austausch zwischen Menschen ersetzen.
Ein herzlicher Dank geht an alle Referentinnen und Referenten sowie die zahlreichen Gäste für die lebhaften Diskussionen beim anschließenden westfälischen Imbiss.








